KW 20: Knappes Bauland, Autos raus aus der Stadt?, Erster Kunstsalon am Weißen See

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Liebe Leser, in Pankow wird das Bauland knapp und so wollen Bauherren außerhalb regulärer Wohngebiete Häuser errichten. Doch das geht nur im Einzelfall. Warum der Erste aber bauen darf, der Zweite leider nicht mehr, ist für Bürger undurchsichtig wie frischer Zement. Der Betreiber des Strandbades Weißensee hat auch so seine Erfahrungen mit dem Baugewerbe. Durch Grabungen auf dem Nachbargelände wurden Abflussrohre gekappt, was zu einer sofortigen Schließung der Anlage führte. Nun sieht es ganz danach aus, dass der Strand schon bald wieder eröffnet werde kann. Viel Spaß beim Lesen!

\ PANKOW AKTUELL /

Wer darf in Pankow bauen? Das scheint das Bezirksamt beinahe willkürlich zu entscheiden. So mutet es jedenfalls für manche Grundstückskäufer an und auch die CDU schlägt in diese Kerbe. Letztlich ist das Problem, dass Baugrundstücke in Pankow Mangelware sind und immer mehr Familien in Gebiete ausweichen, die keine regulären Wohngebiete sind. Bebauungspläne existieren dort nicht, deshalb muss jeweils im Einzelfall geprüft werden, ob gebaut werden darf. tagesspiegel.de

„Autos haben in Städten keinen Platz“. Berlin soll eine fahrradfreundlicher Stadt werden. Doch wie sicher kann es für schwächere Verkehrsteilnehmer auf den Straßen sein, solange Autos die Fahrbahnen dominieren? Der Wiener Verkehrsprofessor Hermann Knoflacher hat radikale Ideen für die Zukunft der Straße: Privatautos sollen gänzlich verschwinden: „Es ist eindeutig nachweisbar, dass der Platz in der Stadt massiv ungerecht verteilt ist. Das Auto ist im Vorteil, im Nachteil sind Fußgänger, Radfahrer und der öffentliche Nahverkehr. Damit schadet die Stadt sich letztlich selbst.“ prenzlauerberg-nachrichten.de

Strandbad Weißensee: Rettung in Sicht. Anfang Mai musste das Strandbad um seine Existenz fürchten, nun scheint es gerettet. Annonyme Geldspenden waren eine große Hilfe. Doch auch der unermüttliche Einsatz des  Strandbad-Betreibers Alexander Schüller hat dazu geführt, dass die Anlage voraussichtlich noch diesen Freitag wieder eröffnen kann – provisorisch. Denn langfristig muss ein komplett neues Abwassersystem her, nachdem Bauarbeiten auf dem benachbarten Grundstück zu Beschädigungen geführt hatten. berliner-zeitung.detagesspiegel.de

Flanieren in Pankow. Auf dem Blog flanieren-in-belin.de erscheinen in unregelmäßigen Abständen Texte über entlegene Ecken diesere Stadt. Am vergangenen Samstag wurde durch Buch flaniert. flanieren-in-berlin.de
1780 Berliner Schüler können nicht an ihre Wunschschule.  Gymnasien in Lichtenberg, Pankow und Friedrichshain-Kreuzberg haben keine freien Plätze mehr. morgenpost.de

Homophobie in Berlin. Vergangene Woche an einem Café in Prenzlauer Berg:  Ein lesbisches Paar küsst sich. Ein Radfahrer hält an und beschimpft die Frauen homophob und rassistisch, bevor er seelenruhig weiterfährt. Solche Vorfälle scheinen sich in der Hauptstadt zu häufen. Berlin war vor 120 Jahren Ausgangspunkt der homosexuellen Emanzipationsbewegung. Am 15. Mai 1897 gründeten Männer und Frauen um den Arzt und Sexualforscher Magnus Hirschfeld das Wissenschaftlich-humanitäre Komitee mit dem Ziel, Lesben und Schwulen ein Leben ohne gesellschaftliche Ächtung zu ermöglichen. Doch von diesem Ziel scheint man – auch in Berlin – noch heute weit entfernt. berlin.de/polizeineues-deutschland.de

Toter Mann vor Currywurst-Imbiss gefunden. Vor dem Currywurst-Imbiss Konnopke an der Schönhauser Allee/Ecke Eberswalder Straße ist am Montagmorgen ein toter Mann tot aufgefunden worden. Eine Polizeisprecherin teilte mit, dass der Mann gegen 8.30 Uhr vor einem Imbiss an der Schönhauser Allee Ecke Eberswalder Straße entdeckt wurde. Nähere Informationen zur Todesursache und zur Identität des Toten lagen zunächst nicht vor. morgenpost.de

Am hellichten Tag überfallen: Am vergangenen Dienstag wurde ein Mann gegen 16 Uhr von sechs- bis siebenköpfigen Gruppe überfallen und niedergestochen. Die Täter sprachen ihr Opfer in der Ostseestraße/Ecke Prenzlauer Promenade an und verlangten Geld. Im darauffolgenden Gerangel stach einer aus der Gruppe mit einem spitzen Gegenstand auf den 34-Jährigen ein. Sie erbeuteten sein Portmonee nebst Personalausweis und flüchteten. berlin.de/polizei

Bauarbeiten an der S-Bahn-Stafzion Wollankstraße. Seit Sonntag baut die Bahn die neue Eisenbahnbrücke über der Wollankstraße ein. Während der umfangreichen Bauarbeiten wird die Linie S1 umgeleitet, auch der Autoverkehr ist betroffen. Nähere Informationen finden Sie auf s-bahn-berlin.de. Details zu den Bauarbeiten gibt es auf florakiez.de.

Streit um Spielstraße in Prenzlauer Berg kommt vor Gericht. Mehrere Anwohner haben gegen die temporäre Sperrung der Gudvanger Straße für den Autoverkehr geklagt. Der Prozess am Verwaltungsgericht ist für Mittwoch, den 17. Mai ab 10.00 Uhr geplant. morgenpost.de, bz-berlin.de
Sanierung von Berlins maroder A114 verzögert sich. Die A114 gilt für viele als marodeste Autobahn der Stadt. Doch die lange geplante Sanierung des „Pankow-Zubringers“ verzögert sich – um mindestens ein Jahr. www.morgenpost.de
Schleichwege durch den Arnimkiez bleiben – Bezirksamt cancelt eigenen Vorschlag. Seit die Bösebrücke an der Bornholmer Straße saniert wird und das Viadukt von LKW und PKW nur in eine Richtung überquert werden kann, gibt es rund um die Seelower Straße ein Problem. prenzlberger-stimme.de

\ SPORT /

Der Peter-Panter-Park kommt! In Pankow entsteht in Eigeninitiative der erste inklusive Sportpark Berlins, auf dem ab Sommer über 400 Kinder und Jugendliche mit und ohne Handicap gemeinsam Sport treiben können. Hinter dem Projekt steht der Sportverein Pfeffersport e.V., der in Berlin zu den ersten inklusiven Sportvereinen zählt. Für das berlinweit vorbildliche Projekt ist dank ehrenamtlicher Hilfe in der Spendenkampagne viel Geld gesammelt worden. Über hundert Einzelspenden von Privatpersonen und Unternehmen sind zusammngekommen, eine Summe von über 30.000 € ist auf dem Konto. www.pankower-allgemeine-zeitung.de

\ STADTLEBEN /

Jeongmoon Choi in der Galerie Parterre: Elke Linda Buchholz hat sich die Ausstellung zum Thema „umreißen – verdichten – spuren“ angesehen und konstatiert: „Eine merkwürdige, technoid und zugleich poetisch anmutende Raumerfahrung hat die in Berlin lebende Künstlerin erschaffen. Wer die Galerie Parterre in Pankow kennt, dürfte sich die Augen reiben: Solche Formen aktueller Installationskunst sieht man dort selten.“ Wer sich selbst ein Bild machen will, hat dafür noch bis zum 18. Juni Zeit. tagesspiegel.de, galerieparterre.de

Seit zehn Jahren in Pankow aktiv: Projekt „wellcome“. Das erste Kind ist in jeder Beziehung eine überwältigende Erfahrung. Die Freude über den Neuankömmling wird von Ängsten und Sorgen begleitet. „Wellcome“ hilft jungen Familien im ersten Jahr nach der Geburt. „Wir helfen unbürokratisch gestressten Müttern, Alleinerziehenden und Eltern mit einer Mehrlingsgeburt“, sagt Katarina Haverkamp. In den vergangenen zehn Jahren waren Ehrenamtliche in etwa 200 Pankower Familien im Einsatz. Etwa 5000 Stunden investierten sie dabei. berliner-woche.de

Erster Kunstsalon am Weißen See. „Land und Ornament“ ist der Titel des 1. Kunstsalons am Weißen See, welcher am Sonntag, den 21. Mai von 16 bis 20 Uhr im Atelier Ella von Berg Porzellan und Skadi Engeln in der Großen Seestraße 17 stattfindet. „Mit dem Kunstsalon starten wir eine Reihe von Ausstellungen, in denen wir neben unseren eigenen Arbeiten bildende Künstlerinnen und Künstler aus unserem persönlichen Umfeld vorstellen“, sagt Skadi Engeln. berliner-woche.de

Saisonstart im Pankower Bauerngarten. Im Bauerngarten auf dem Gelände des Botanischen Volksparks in der Blankenfelder Chaussee 5 konnte vor wenigen Tagen Saisoneröffnung gefeiert werden. Der Gemeinschaftsacker ist bei Familien äußerst beliebt. In einer Einführungsveranstaltung erklärten die Bio-Landwirte Max von Grafenstein und Theresa Lehr, welche Gemüse-, Blumen- und Kräutersorten sich bereits in den kreisrunden Beeten befinden und was man tun muss, damit eine reiche Ernte eingefahren werden kann. berliner-woche.de

Musik und Lesung: Die Surfpoeten werden sentimental. Weißt du noch, wie toll es letzten Mittwoch bei den Surfpoeten war? Ach, ach. Mit Heike Lily als Gastleserin. Mittwoch, 17. Mai, im Klub DerRepublik. facebook.com/events
Premiere: Der zertanzte Alexanderplatz. 
Ein Märchen über sechs Mädchen, deren größtes Glück es ist zu tanzen. Für Kinder ab 6 Jahre. Donnerstag, 18. Mai, 16 bis 18 Uhr im Theater RambaZamba. theater-rambazamba.orgfacebook.com/events
Psychedelic: The Sonic Dawn, Love Machine & The Heavy Crawls. Musik und Haare wie 1968. Far out. Freitag, 19. Mai, 21 Uhr im Bassy Club. bassyclub.comfacebook.com/eventsyoutu.be (The Sonic Dawn – As of Lately)
Bewegungstheater: I do not believe in styles anymore. Tanz und Kampf, inspiriert durch Bruce Lee. Samstag und Sonntag, 20. und 21. Mai, 20 Uhr im Ballhaus Ost. ballhausost.defacebook.com/events

Wir wünschen Ihnen eine friedliche Woche! Wenn es was zu kommentieren gibt, bitte auf pankow-journal.de erledigen.

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